Von Whirlpoolwannen und anderen Wohnträumen!

Träume soll man sich erfüllen. In Ausnahmefällen ist es allerdings auch erlaubt, andere dazu anzustiften, genau das zu tun. So kam ich zu meiner „Adoptiv-Whirlpoolwanne“. Und weil es tatsächlich ganz märchenhaft war, erlaube ich mir folgenden Einstieg:

Es war einmal …

… ein kleiner, feiner Wellnessurlaub an der deutschen Ostseeküste. Meine Freundin Sabine und ich hatten beschlossen, uns mal so richtig etwas zu gönnen und uns für 5 Sterne und eine gehobene Zimmerkategorie entschieden. Hier gab es ein atemberaubendes Badezimmer in modernstem Design mit genau der richtigen Mischung aus großformatigen Hochglanzfliesen, matten Schieferakzenten und poliertem Edelstahl. Ein kleines Wellness-Design-Märchen, dessen Zentrum eine Whirlpoolwanne bildete. Sie ahnen es schon. Es war Liebe auf den ersten Blick. Nicht nur wegen des erstaunlichen Blubber-Repertoires.

Gewünscht, geplant, verworfen

Die Wellnesstage hatte ich wahlweise in dieser Wanne verbracht oder bei der Online-Suche nach einem entsprechenden Exemplar für das heimische Badezimmer. .Allerdings stieß ich bei meiner Recherche auf einige Hindernisse. Nicht nur in Form meines augenrollenden Mannes, der die aktuelle gemeinsame 0-8-15-Wanne perfekt findet. Sondern auch hinsichtlich der zusätzlich nötigen Umbauten, die wir im Zuge des Whirlpoolwannen-Projektes umsetzen müssten – sofern wir uns nicht innerhalb kürzester Zeit in einem schimmeligen Badezimmer wiederfinden wollten. Ich las von spezialgedämmten Wänden und Böden und Fenstern und mir wurde ganz schwindelig.

Aus dem Schock eine Tugend gemacht

Ich mache es mal kurz: Alles zusammengerechnet hätte uns der Spaß gut 10.000 Euro gekostet. Plus erhöhte Strom- und Wasserkosten. Und das in einer Mietwohnung.

Schweren Herzens musste ich mich von meinem „Whirlpool-Traum“ verabschieden. Aber zum Glück habe ich mit meiner Begeisterung meine Freundin Sabine angesteckt. Ihr altes Bad war ihr sowieso schon lange ein Dorn im Auge. Eigentlich schon seit sie das Haus vor rund acht Jahren mit ihrem Mann gekauft hat. Sie war also sogleich Feuer und Flamme für das Umbauprojekt inklusive Wanne – genau wie ihr Mann und ihr Sohn, denen sie kurze Zeit später ihre Pläne für die anstehende Badrenovierung unterbreitete.

In 6 Schritten zur Whirlpoolwanne

Ich muss sagen, ich war beeindruckt, wie zackig meine sonst eher zu reiflichen Überlegungen neigende Freundin sogleich alles in die Wege geleitet hat – inklusive Finanzierung dieser ja doch nicht ganz unerheblichen Summe.

  • Statik passt
    Das Bad, in dem die Wanne eingebaut werden sollte, befindet sich im ersten Stock. Aufgrund des nicht ganz zu verachtenden Gewichtes der gefüllten Wanne hat Sabine sich den Rat eines Statikers eingeholt – und grünes Licht bekommen.
  • Finanzierung steht
    Der Kredit, so Sabine, war das Einfachste. Ans Ersparte wollte sie nicht ran, das ist für Notfälle. Also musste ein Kredit her. Einer mit festen Raten, Zinssicherheit und der Möglichkeit flexibler Sondertilgungen. Und ganz wichtig: Schnell und einfach sollte es gehen, auf zähe Banktermine und stundenlange Gespräche hatte Sabine keine Lust. Die Lösung: Ein Online-Sofortkredit bei „uns“. Ich finde, eine gute Wahl.
  • Wanne bestellt
    Bei den vielzähligen Beratungsgesprächen habe ich gepasst, wobei ich bei der Bestellung natürlich unbedingt dabei sein wollte. Klick, klick, tipp, klick – bestellt. Unspektakulär. Aber schön.
  • Handwerker organisiert
    Wenige Wochen später ging es bei Sabine im Haus so richtig rund. Die kleine Handwerkerkolonne hat das komplette Bad modernisiert, die Traumwanne eingebaut und das auch noch schneller als gedacht.
  • Urlaub gebucht
    Sabines Timing war schon immer perfekt. Von dem ganzen Tohuwabohu haben weder sie noch ihre Familie etwas mitbekommen. Denn wohlwissentlich, dass Baulärm und Fliesenstaub dem Allgemeinwohl nicht so zuträglich sind, hat Sabine einen kleinen Familienurlaub in genau dieser Zeitspanne geplant. Und mich gebeten, ein Auge auf die Handwerker zu haben.
  • Haus gesittet
    Sie erinnern sich bestimmt über meine große Freude, von der ich Ihnen eingangs berichtete. Jetzt können Sie sie vielleicht etwas besser verstehen. Denn gestern saß ich in eben dieser vor der geplanten Zeit fertig eingebauten Wanne, blubberte sozusagen entspannt auf Jungfernfahrt und freute mich über – hach, das Leben eben.

Und das tue ich ehrlich gesagt noch immer, denn Sabine und ihre Familie sind noch drei weitere herrliche Tage unterwegs. Ob ich mich wieder von der Traumwanne entwöhnen kann, bleibt abzuwarten. Vorsichtshalber werde ich bei der heutigen Baderunde mal mein Tablet mitnehmen und mir die Möglichkeiten anschauen, wie ich für die Zukunft die Modernisierung meines eigenen Badezimmers finanzieren kann.

Wenn es so einfach ist, dann soll es vielleicht auch einfach so sein …

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