Feiertage statt Feuertage: Machen Sie Ihren Adventskranz und Weihnachtsbaum brandsicher!

Leider kommt er in jedem Jahr genau so zuverlässig, wie das Weihnachtsfest: der Anstieg der Brandstatistik. Im Dezember lodert die Zahl der Haus- und Wohnungsbrände auf ein drastisches Jahreshoch. Ein Plus von über 30% an Feuerschäden beschert uns die Adventszeit alljährlich – Tendenz steigend.

Ganz abgesehen von den Schäden in Millionenhöhe sind oftmals nicht nur die Besinnlichkeit der Weihnachtszeit, sondern leider auch Leib und Leben bedroht.

In diesem Jahr allerdings soll das anders werden. Gemeinsam mit Ihrer Unterstützung. Ganz einfach indem wir Ihnen die besten Sicherheits-Tipps für eine brandfreie Weihnachtszeit liefern – und Sie diese befolgen. Machen Sie mit und helfen Sie uns, der unschönen Statistik ein funkenfreies Schnippchen zu schlagen. Los geht’s!

Sicherheits-Tipp Nr. 1: Richtig stellen

Der richtige Stand(ort) kann über Brand oder nicht Brand entscheiden. Stellen Sie den Kranz auf eine feuerfeste Unterlage aus Metall, Glas, Ton, Stein oder Porzellan. Der Baum gehört in einen geeigneten, stabilen  Ständer. Kein Wackeln, keine Zugluft und keine vorbeitobenden Kinder oder Haustiere sollten Gelegenheit bekommen, Kranz, Baum oder Kerzen ins Wanken zu bringen. Zudem sollten Sie die unmittelbare Nähe zu Heizquellen, offenem Feuer oder leicht brennbaren Gegenständen, wie beispielsweise Gardinen, vermeiden.

Sicherheits-Tipp Nr. 2: Keinen Brennstoff liefern

Trockene Zweige brennen wie Zunder. Halten Sie das Grün Ihres Adventskranzes sowie die Zweige Ihres Weihnachtsbaumes daher so feucht wie möglich. Das erreichen Sie erst einmal dadurch, dass Sie sich die beliebte Deko so spät wie möglich ins Haus holen. Je frischer die Zweige, desto mehr Feuchtigkeit ist noch darin gespeichert. Lagern Sie Kranz und Baum über Nacht auf dem Balkon, der Terrasse oder einem anderen kühlen Ort. So bleibt das Grün länger frisch. Sie können die Zweige zudem regelmäßig mit einer Blumenspritze befeuchten. Auf leicht brennbaren Schmuck, wie beispielsweise Strohsterne, Watte oder Dekoschleifen sollten Sie sowohl im Gesteck, als auch im Weihnachtsbaum gänzlich verzichten.

Sicherheits-Tipp Nr. 3: Augen auf oder Kerzen aus

Eigentlich logisch, dass man brennende Kerzen nicht aus den Augen lassen sollte. Dennoch sind unbeaufsichtigt brennende Kerzen die häufigste Brandursache bei Adventsgestecken und Weihnachtsbäumen. Also bitte: behalten Sie Ihren Kranz im Auge – und Ihre Kinder oder Haustiere umso mehr – oder löschen Sie die Kerzen.

Sicherheits-Tipp Nr. 4: Kleine Kerzenkunde

Eines sei vorweg gesagt: elektrische Kerzen sind natürlich wesentlich sicherer als Wachskerzen. Und obwohl viele deutsche Weihnachtsbäume bereits entsprechend umgerüstet wurden, tut der Deutsche sich beim Adventskranz doch ausgesprochen schwer damit. Wenn es aber schon Echtfeuer sein muss, dann bitte so: Die Kerzen sollten gerade stehen und nicht mit Zweigen oder Komponenten des Gestecks in Berührung kommen. Das gilt auch für das heiße Wachs der herunterbrennenden Kerzen. Nutzen Sie unbedingt feuerfeste Kerzenhalter und wechseln Sie heruntergebrannte Kerzen frühzeitig aus.

Sicherheits-Tipp Nr. 5: Seien Sie vorbereitet

Wenn Sie alle unsere Tipps befolgen, sind Sie schon einmal auf der sichereren Seite. Aber 100%ig sicher gibt es nun mal nicht. Deshalb empfehlen wir unbedingt, noch einige weitere Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen: Halten Sie für den Fall der Fälle Löschmittel bereit. Das kann ein Wassereimer oder natürlich auch ein Handfeuerlöscher sein. Stellen Sie sicher, dass in jedem Raum ein Rauchmelder installiert und funktionsfähig ist. (Mehr zu Rauchmeldern erfahren Sie hier.) Das kann Leben retten. Sinnvoll ist natürlich auch eine leistungsstarke Hausratversicherung, die im Brandfall sämtliche Schäden ersetzt, die beispielsweise durch Feuer oder Löschwasser an Einrichtungsgegenständen entstehen. Sogar ruinierte Weihnachtsgeschenke sind so mitversichert.

Bleibt uns nur noch, Ihnen eine schöne, besinnliche und brandfreie Adventszeit zu wünschen. Wir freuen uns schon auf die neue, hoffentlich verbesserten Brandschaden-Statistik 2016!

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