Das Leben genießen, Zug um Zug. Mit Tabak, E-Zigarette oder Allen Carr.

Für Raucher gehört die Zigarette zum Leben wie das Frühstücksei zum Sonntag. Nur öfter, viel öfter. Denn wie jeder weiß enthalten Zigaretten Nikotin. Es ist ein starkes Gift für die Gefäße und das gesamte Nervensystem. Und es macht süchtig, nicht nur körperlich sondern auch psychisch.

Seit es die E-Zigarette gibt, steigen immer mehr Raucher auf die dampfende Alternative um. Doch auf diese Art ist Dampf ablassen auch nicht ohne Tücken.

Wie Sie es selbst nach jahrzehntelangem Rauchen schaffen können, durch die Methode von Allen Carr endlich Nichtraucher zu werden und was Sie davon haben – um all das geht es hier jetzt.

Viel Rauch ums cool sein.

Es fängt bei den meisten in der Jugend an. Man will ja cool sein. Die Zigarette lässig zwischen Zeige- und Mittelfinger gehalten, lässt es sich scheinbar viel besser denken, diskutieren, flirten, Party machen. Ein tiefer Zug, bei dem sich die Wangen nach innen ziehen, ein verwegener Blick beim langsamen Ausblasen des Rauches, das Wegschnippen der Asche – oft vor dem Spiegel einstudierte Szenen, damit es so aussieht wie im Film. Wenn der Look erst mal sitzt, gewöhnt man sich das Rauchen ganz schnell an. Bald geht nichts mehr ohne Zigarette. Reicht der Kick nicht mehr aus, ist der Griff zu anderen Drogen naheliegend. Marihuana beruhigt, Ecstasy putscht auf. Und das sein lassen wird immer schwerer.

Wie schädlich ist Rauchen wirklich?

Sehr schädlich. Stellen Sie sich mal vor, Zigaretten enthalten rund 4.800 chemische Substanzen! Davon sind mehr als 70 verdächtig, krebserregend zu sein, wie zum Beispiel Teer, Arsen, Benzol, Blei, Chrom und das radioaktive Pollonium. Dazu kommen toxische Substanzen wie Kohlenmonoxid, Blausäure, Stickoxide und das Seveso-Gift Dioxin.

Beim Anzünden einer Zigarette verbrennen Tabak und Papier in der Glut und der Raucher inhaliert all diese schädlichen Inhaltsstoffe. Ganz nebenbei lässt er auch noch seine Umgebung passiv mitrauchen, was zu Bronchialasthma, koronaren Herzkrankheiten und Krebs führen kann. Besonders gefährdet sind Kinder, allen voran die ungeborenen.  In Zahlen ausgedrückt: Wer nicht raucht und mit einem Raucher zusammenlebt, hat ein bis zu 30 Prozent erhöhtes Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung.

Was macht Teer so gefährlich?

Teer lagert sich beim Rauchen in Form von kleinen Rußpartikeln direkt im Gewebe ab. In der Mundhöhle, am Kehlkopf, in der Luftröhre, den Bronchien, der Speiseröhre. Wenn das Übel seinen Lauf nimmt, können diese Ablagerungen in Kombination mit anderen Einzelsubstanzen, die sich im Zigarettenrauch befinden, entzündliche Reaktionen in den Schleimhautzellen hervorrufen. In Folge lassen Geruchs- und Geschmacksinn nach. Es kann zu Heiserkeit und zur Entstehung von Geschwüren kommen und letztendlich zur Bildung von Krebszellen an den Lippen, auf der Zunge und überall sonst, wo sich die Rußteilchen im Gewebe festsetzten können.

Erste Anzeichen für eine Schädigung durch Teer ist der Husten.  Wenn die Flimmerhärchen verkleben, können sie Bronchialsekret nicht mehr nach oben befördern. Die Lunge füllt sich mit dem Schleim, was ständigen Hustenreiz auslöst. Ein Raucher, der täglich ein Päckchen Zigaretten raucht, nimmt jährlich ca. eine Tasse Teer auf. Nach dem Entzug der Zigaretten erhöht sich die Durchblutung und die Funktion einer Raucherlunge je nach Schädigungsgrad in ca. 9 Monaten um 30%. Es gibt Veröffentlichungen, in denen von einem vollständigen Teerabbau innerhalb von 2 Jahren die Rede ist.

Und wie ungesund ist Nikotin?

Nikotin ist ein Suchtstoff. Ein Gift für das gesamte Nervensystem und alle Gefäße. Neben der psychischen Abhängigkeit bewirkt es auch gravierende körperliche Reaktionen. Die Krankheiten durch Nikotin aus Zigarettenrauch sind zahlreich. Hier die wichtigsten: Nikotin führt zu einem höheren Cholesterinspiegel im Blut, der Ablagerungen in den Adern verursacht. Das führt zur „Verkalkung“ und zu verstopften Gefäßen sprich Arteriosklerose. Wenn sich die abgelagerten Partikel, Plaques genannt, von den verkalkten Gefäßwänden lösen und über die Blutbahn zum Herz oder ins Hirn gelangen, drohen Herzinfarkt und Schlaganfall. Diese Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen zu den Todesursachen Nummer Eins in unserer westlichen Welt.

Durchblutungsstörungen der Gefäße wirken sich auch auf die Augen aus. Sie werden nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt, wodurch die Zellen der Netzhaut absterben. Somit kann sich scharfes und farbiges Sehen verschlechtern. Außerdem stauen verdickte Gefäßwände den Abtransport von Stoffwechselprodukten aus dem Auge, so dass sie sich dort ablagern. Diese vielschichtige Wirkung des Rauchens kann das Risiko erhöhen, an Grauem Star zu erkranken.

Die wohl populärste Folge einer chronischen Durchblutungsstörung, die aus Gefäßverengung einen Gefäßverschluss nach sich zieht, ist das Raucherbein. Wer einmal sah, wie sich die Fußsohle schwarz verfärbt, die Zehen absterben und die Haut abfällt, der müsste eigentlich vom Rauchen geheilt sein.

Gibt es weitere Zusatzstoffe?

Schon dem Filter setzen Zigarettenhersteller bis zu 600 Stoffe zu, um das Rauchen attraktiver zu gestalten. Zum Beispiel Ammoniak für eine schnellere Aufnahme des Nikotins in den Blutkreislauf, was das Anfluten der Wirkung im Gehirn, also den Kick beschleunigt. Oder Menthol, um den Husten- und Schmerzreiz zu mildern. Mit Zucker wird der strenge Tabakgeschmack überdeckt, doch bei der Verbrennung wandelt sich Zucker zum Teil selbst in Schadstoffe um, etwa in so genannte Aldehyde, welche die Schleimhäute zerstören.

Dampfen statt Qualmen: die E-Zigarette.

Dampfentwicklung bei E-Zigarette.
Dampfentwicklung bei E-Zigarette.

Die neue „Spaß-Zigarette“ stinkt nicht. Sie glimmt vor sich hin, verdampft zwar Nikotin aber verbrennt keinen Tabak. So kommt der Raucher an seinen Suchtstoff, ohne die vielen Substanzen einer herkömmlichen Zigarette zu inhalieren.

Wie funktioniert sie?

E-Zigaretten bestehen aus einem Akku, einem Heizelement und einer Kartusche mit dem sogenannten Liquid: eine Flüssigkeit, die sich aus Wasser und den Vernebelungsstoffen Propylenglykol und Glycerin sowie Aromen und Nikotin zusammensetzt. Durch Saugen am Mundstück oder auf einen Knopf drückend, erhitzt der Heizdraht die Flüssigkeit. Dabei entsteht aus Glycerin und Propylenglykol, das auch in Nebelmaschinen von Diskotheken eingesetzt wird, ein Dampf der durch das Mundstück eingeatmet wird.

Ist Dampfen gefährlich?

Im Dampf der E-Zigarette befinden sich mindestens 60 bis 100 Stoffe. Keiner davon ist nachweislich krebserregend. Doch die Zusammensetzung der meisten Liquids ist annähernd unbekannt. Sie werden größtenteils in China hergestellt und unterliegen weder einer Qualitätssicherung noch -kontrolle nach deutschen Maßstäben.

Neben den enthaltenen Nikotinmengen sind Aromastoffe wie Schokolade oder Banane in den Liquids, was sie für den Nachwuchs besonders reizvoll macht. Im Haushalt mit Kindern sollten sie deshalb sicher und verschlossen aufbewahrt werden. Dass es keinesfalls gesund ist, seine Lungen mehrmals täglich einem Chemikaliengemisch aus Nikotin, Propandiol, Glycerin und Propylenglykol sowie Aromastoffen auszusetzen, liegt auf der Hand. Gerade wenn Lunge und Atemwege durch jahrelanges Tabakrauchen schon vorgeschädigt sind. Langzeitstudien gibt es zwar noch nicht, dafür wird umso anhaltender über die gesundheitsschädigende Wirkung sowie Legalität von Handel und Konsum diskutiert. Nach bisherigem Stand der Forschung darf man wohl behaupten, dass der E-Zigaretten-Dampf weniger giftig ist, als der Tabakqualm. Und auch die Gesellschaft von Dampfern soll ihren Mitmenschen weniger schaden als Raucher den Passivrauchern. Ob ein “weniger schädlich” allerdings erstrebenswert ist, sei dahingestellt. Die gesunde Alternative zum Rauchen heißt also nicht Dampfen, sondern Nichtauchen.

Nichtrauchen leicht gemacht. Die Freiheit beginnt im Kopf.

Fest steht: das inhalierte Nikotin macht abhängig. Somit gibt es im Suchtverhalten von Rauchern und Dampfern keinen Unterschied. Für beide ist das Aufhören ein Verzicht. Dabei bringt Nichtrauchen einen enormen Gewinn an Lebensqualität: Sie sparen Geld, sind körperlich fitter und leistungsfähiger, Atem und Kleidung riechen gut, Haare und Haut sehen besser aus, sie können besser schmecken, haben keinen Raucherhusten mehr, keine Konflikte am Arbeitsplatz wegen des Rauchens oder in der Familie, Sie sind ein Vorbild für Kinder.

Endlich rauchfrei!
Endlich rauchfrei!

Es gibt keine einzige Situation, die Sie mit Zigarette besser meistern als ohne.

Wenn Sie nun mit dem Rauchen aufhören möchten, bietet Ihnen zum Beispiel  Allen Carr’s Easyway, mit einer Erfolgsquote von 90 % im ersten Jahr und mehr als 50.000 Teilnehmern jährlich, die Chance . Das Seminar verspricht, in nur sechs Stunden zum Nichtraucher zu werden. Zusätzlich unterstützt es Sie dabei, wieder gesund und ohne Sucht leben zu können. Wäre es nicht ein Versuch wert?

10 Kommentare

  1. die Zusammensetzung der meisten Liquids ist annähernd unbekannt. Sie werden größtenteils in China hergestellt und unterliegen weder einer Qualitätssicherung noch -kontrolle nach deutschen Maßstäben

    Wenn man abseits der mediokren Produktlinien der Tabakindustrie in einem Fachgeschäft einkauft, bekommt man die chemischen Analysen und Zertifikate der Lieferanten fast schon aufgedrängt.

    Man mag zu E-Zigaretten (und Bürgerrechten) stehen wie man will, sollte sich aber wenigstens nicht mit weniger als dem Stand der Forschung zufrieden geben.
    Dass Frau Pötschke-Langer vom DKFZ nicht zur Kenntnis nehmen möchte, was ihrer Meinung entgegensteht, sollte zumindest Fragen nach ihrer Motivation legitimieren. Von meiner Krankenkasse würde ich das erwarten. Ich habe 30 Jahre aktiv (und mein ganzes Leben lang passiv) geraucht und neben Nikotinpflastern, kaltem Entzug mit und ohne Alan Carr versucht, die Sache loszuwerden. Seitdem ich eine vernünftige E-Zigatette habe, redziere ich nach und nach meinen Nikotinkonsum und bin gesundheitlich wesentlich besser beisammen, als zuvor.

    Anstatt die Sache per se zu verteufeln sollten Sie (sich und ihre Kunden) besser über die untauglichen Tankstellenprodukte im Vergleich zu anständigen Verdampfern und kontrollierten Liquids informieren, damit wäre mehr Rauchern und Krankenkassen geholfen, als ständig weiter Enthaltsamkeit zu predigen. Selbst im Umgang mit Alkoholikern hat man inzwischen akzeptiert, dass die ‘Alles-oder-Nichts’-Ideologie nicht für jeden zielführend ist.

  2. “Ob ein “weniger schädlich” allerdings erstrebenswert ist, sei dahingestellt. ”

    das ist aber eine merkwürdige Aussage einer Krankenversicherung

    1. Exakt dieses Zitat wollte ich auch anmerken. Als ich gelesen habe:
      „Ob ein „weniger schädlich“ allerdings erstrebenswert ist, sei dahingestellt.“ habe ich mich gefragt, ob mich die Autorin auf den Arm nehmen will.
      Absolut unfassbar, so etwas im Blog einer Krankenkasse zu lesen.

      1. Hier scheint ein Missverständnis vorzuliegen. Besagter Satz möchte lediglich folgendes ausdrücken: Selbstverständlich ist „weniger schädlich“ besser, als „sehr schädlich“. Erstrebenswert sollte doch aber „gar nicht schädlich“ oder noch besser „gesund“ sein. Mit der Formulierung „… sei mal dahingestellt“ wollte ich lediglich der allgemeinen Meinungsfreiheit gerecht werden.

  3. Das in Deutschland gekaufte Liquid wird zu 99% auch hier produziert und nicht in China “Sie werden größtenteils in China hergestellt”

  4. Ich finde es wirklich klasse, dass Sie sich all diese Mühe machen und die Informationen aufbereitet und diese uns mitteilt. Danke dafür. Eine Rauchfreie Welt wäre viel schöner.
    Gruß Anna

    1. Liebe Anna, da stimme ich Ihnen voll zu.
      Ich wünsche allen Rauchern, nicht nur zu Weihnachten, dass sie mit dem Rauchen bald aufhören können. Jeder Rauch-Tag ist ein Tag zu viel. Ich kann mir vorstellen, daß dies nicht leicht ist, aber wenn ich die Negativbeispiele – u. a. Schlaganfälle- in meinem Familien- und Freundeskreis sehe, dann weiß ich, von was ich schreibe oder rede…

  5. Ich finde,es gibt keine normale Mitte mehr. Jeder selbsternannte Blogger, Journalist und Redakteur trägt zu einer schlecht recherchierten (wie in diesem Fall auch) Stimmungsmache bei. Ich habe selbst vor einem knappen halben Jahr von heute auf morgen mit dem Rauchen aufgehört und dampfe statt dessen. Das hätte ich auf eine andere Art und Weise nie geschafft!! Zumindest nicht so problemlos.
    Natürlich verringere ich stetig den Nikotinanteil, bis ich irgendwann mal bei 0 bin und weiß, dass kein Suchtverhalten mehr im Körper ist, und dann kann man ja das Ganze komplett beenden.
    Wenn sich die Dame mal halbwegs damit beschäftigt hätte, dann würde sie nicht solchen Schwachsinn schreiben (Chinaprodukt und ungeprüft, und nur weniger schädlich).
    Jeder seriöse Ezig Hersteller, auch die von Liquids wird darauf verweisen, dass e-rauchen nicht für Nichtraucher geeignet ist, da dies als Einstieg zum richtigen Rauchen dienen kann!!
    Jedoch als ExRaucher den Weg mittels EZigarette in ein möglicherweise dampffreies Leben zu gehen ist hier das Ansinnen.
    Nur noch mal die die Aussage der Autorin gewertet:
    “e-rauchen ist nur weniger gefählich”, fakt ist: wenn überhaupt, so kann man von einer höchstens 5% so hohen Schädlichkeit gegenüber der normalen Zigarette spechen – man könnte schon sagen – maginal!
    Viele Grüße und immer schön weiter recherchieren……………………

    1. Ich freue mich, dass Sie es geschafft haben, den Zigaretten den Rücken zu kehren. Und ich freue mich ebenso für Sie, dass Sie in den E-Zigaretten, den für sich richtigen Weg gefunden haben, langfristig dem Nikotin abzuschwören. Dass Sie diesen für sich erfolgreichen Weg auch anderen empfehlen, ist durchaus verständlich. Ich hingegen kann das so nicht. Schließlich ist ein „weniger giftig“ immer noch giftig und eben nicht gesund. Darüber lässt sich wohl kaum streiten, ganz gleich, mit welcher Prozentzahl Sie die „geringere Schädlichkeit“ auch beziffern. Außerdem Fakt ist das Fehlen von Langzeitstudien. Betrachtet man die Entwicklung der Zigarette, hat man hier erst nach vielen Jahren festgestellt, wie schädlich eigentlich die Zusatzstoffe sind. Das ist alles keine Stimmungsmache, sondern einfach gesunder Menschenverstand.

      Wie gesagt, ich freue mich für Sie, dass Sie Ihren Weg zur Bekämpfung Ihrer Sucht gefunden haben. Und ich wünsche Ihnen, dass alles genau so funktioniert, wie Sie es geplant haben. Nämlich irgendwann ohne Zigaretten auszukommen. Ob nun E oder nicht.

      Viele Grüße,
      Patricia Crone

  6. Zu den Kommentaren von Arnd, Hackepeter, Eike, RS:

    Mir wird übel, wenn ich eure Kommentare lese und bestätigt mal wieder meinen Eindruck, den ich im Laufe vieler Jahre von den süchtigen Nikotin-Kranken gewonnen habe: sie wollen unbedingt weiter ihrer Sucht frönen. Da sind Aussagen in Wort und Schrift, die vor den Gefahren des Tabak-Konsums warnen, nicht erwünscht. Ihr werft hier Frau Crone vor, sie hätte schlecht recherchiert, das hättet ihr in einem Krankenkassen-Blog nicht erwartet und weiteren Schwachsinn. Ich zitiere Eike:” „Ob ein „weniger schädlich“ allerdings erstrebenswert ist, sei dahingestellt.“ habe ich mich gefragt, ob mich die Autorin auf den Arm nehmen will. “.
    Grundsätzlich ist “ein weniger schädlich” besser als “sehr schädlich”, keine Frage. Aber Frau Crone bezweifelte hier, ob ein fragwürdiger Übergang vom Rauchen auf Dampfen wirklich sinnvoll sei, stellte die Aussage aber zur Diskussion (..sei dahin gestellt). Hat eine Autorin in einem Gesundheitsblog oder wo auch immer nicht die Pflicht, rückhaltlos über die Gefahren des Rauchens zu informieren und gleichzeitig mögliche Wege aufzuzeigen, wie man sich dieser Sucht wieder entledigen kann? Immerhin könnten solche Beiträge auch von Jugendlichen, Raucher-Anfängern usw. gelesen werden. Und in solchen Fällen wäre das Aufzeigen einer sehr fragwürdigen Alternative wie das “dampfen” nicht angebracht. Das ihr mit eurer Jahre oder Jahrzehnte bestehenden Sucht Profis hinsichtlich der Gefahren, Zusammenhänge und gesundheitlichen Gegenmaßnahmen seid, ist völlig klar. Aber das berechtigt noch lange nicht eure elende Erwartungshaltung, wonach eine Versicherung euch “nach dem Maul und Sucht” zu reden hat. Eine Krankenversicherung hat grundsätzlich ein vitales wirtschaftliches Interesse daran, ihre Mitglieder gesund zu erhalten. Dass die Signal Iduna den Weg der Aufklärung in einem Gesundheits-Blog geht, ist völlig richtig und zu begrüßen. Ich erwarte in dem Zusammenhang, rückhaltlose Aufklärung, in der schonungslos und ohne Rücksicht auf die versifften Gemüter der Süchtigen gesundheitsfördernde Maßnahmen dargestellt werden. Wem von den Süchtigen das nicht passt, der möge sich doch einfach weiter seiner Sucht hingeben, seinen immer schlechter werdenden Gesundheitszustand mit giftigen Pillen zur Symptom-Behandlung behandeln, um dann eines Tages mit Blaulicht ins Krankenhaus zur giftig-medikamentösen End-Behandlung von Herzinfarkt oder Lungenkarzinom eingeliefert zu werden. Das schlimme an der Ignoranz, Schwachheit und Egoismus solcher Leute ist allerdings, dass sie allerlei unschuldige Menschen mit in ihren tödlichen Wahnsinn ziehen: die Passivraucher, die verführten Jugendlichen, die Angehörigen, die sie später pflegen müssen und frühzeitig zu Grabe tragen müssen, die Gemeinschaft der Versicherten, die wegen des Solidarprinzips immer weiter steigende Beiträge in einem bereits nahezu kollabierenden Gesundheitssystems zahlen müssen.

    Aber ihr wollt hier herum maulen, wenn eine Angestellte der Versicherung, sogar mehr als vorsichtig, meiner Meinung nach nicht drastisch genug die Gefahren des Rauchens und seiner fragwürdigen “Alternativen” darstellt? Geht, und frönt eurer Sucht, ihr Armseligen, aber verschont uns mit eurem Gequatsche!

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