Jetzt bekommt Ihre Leber ihr Fett weg!

Die Fettleber ist eine der häufigsten Wohlstandserkrankung – und sie lässt sich vermeiden. Befolgen Sie diese einfachen Regeln und gönnen Sie Ihrer Leber eine heilsame Auszeit.

Was tut die Leber?

Die Leber, so viel wissen die meisten Menschen, ist das Entgiftungsorgan unseres Körpers. Sie baut Giftstoffe, wie zum Beispiel Alkohol, Medikamente, Drogen und auch Umweltgifte ab, „recycelt“ Hormone und spielt eine zentrale Rolle im Stoffwechselprozess, also bei der Ver- und Entsorgung jeder einzelnen Körperzelle. Außerdem werden in der Leber unter anderem Galle und Eiweiße gebildet sowie Zucker, Fette und Vitamine gespeichert. Sie merken schon: Unsere Leber hat einen Full-Time-Job,  den wir ihr zunehmend schwerer machen.

Wovon wird die Leber fett?

Jeder weiß, dass zu viel Alkohol die Leber belastet. Das gleiche gilt für ein Zuviel an anderen Giftstoffen. Dass allerdings zu viel Fett, Kalorien und Zucker die häufigste Ursache für die Entstehung einer Fettleber sind, wissen die wenigsten.

Essen wir zu viel, zu fett oder zu süß, lagert die Leber das Überangebot in Form von Fetten ein. Die Fettleber entsteht und damit Entzündungen sowie die Wahrscheinlichkeit, eine gefährliche Leberzirrhose zu entwickeln. Außerdem erhöht sich das Krebsrisiko.

Habe ich eine Fettleber?

Mittlerweile leidet laut der Deutschen Leberstiftung jeder dritte Deutsche über 40 an dieser Erkrankung. Die Symptome sind meist unspezifisch. Mattigkeit und erhöhte Leberwerte sind oft die ersten Anzeichen, denen mit einer Ultraschalluntersuchung nachgegangen werden sollte.

Ich will keine Fettleber haben!

Die gute Nachricht: Eine Fettleber lässt sich regenerieren. Oder im Vorwege vermeiden. Befolgen Sie die folgenden Tipps und tun Sie Ihrer Leber damit etwas Gutes.

Richtig ernähren

Essen Sie weniger Kohlenhydrate, gesättigte Fette und Fruchtzucker, vor allem aber weniger Kalorien. Achten Sie dabei auf eine ausreichende Eiweißzufuhr.

Übergewicht abbauen

Zu viel Fett im Körper belastet die Leber im gleichen Maße. Hier lohnt sich also aktives Abspecken und die Reduktion der täglichen Kalorienzufuhr.

Täglich bewegen

Eine gute Maßnahme, um die Leber vor einem Überangebot an Kalorien zu schützen: sie gleich verbrennen – mit täglicher Bewegung.

In Ruhe essen

Nehmen Sie sich Zeit fürs Essen. Wer schlingt oder nebenbei isst, hat einen schlechter durchbluteten und damit weniger leistungsfähigen Verdauungstrakt und belastet damit seine Leber.

Viel trinken

Trinken Sie täglich rund 2 Liter stilles Wasser und Kräutertee. Dies sind die idealen „Durchspüler“, um die Leber bei der Entgiftung des Körpers zu unterstützen.

Ausreichend schlafen

Die Leber erholt sich nur dann, wenn wir sie keinen Einflüssen aussetzen – also nachts, wenn wir schlafen. Tun Sie das ausreichend, also mindestens 8 Stunden.

Pflanzliche Helfer

Die Mariendistel ist ein altbekanntes pflanzliches Heilmittel zum Schutz und zur Regeneration der Leber. Mit Kapseln oder einem Teeaufguss können Sie Ihre Leber unterstützen.

Leberwickel-Kur

Gönnen Sie Ihrer Leber eine Woche lang täglich eine Wickel-Kur: Wärmflasche mit heißem Wasser füllen, in ein feuchtes Geschirrtuch wickeln, unterhalb des Brustkorbs auf die rechte Seite des Bauches legen, ein großes, trocknes Handtuch um den Bauch wickeln und zugedeckt eine halbe Stunde ruhen.

Das mag Ihre Leber nicht:
 Alkohol  Zucker
Frittiertes (Pommes, Chips, …)  Fertiggerichte
 Rauchen  Stress

Sollten Sie mit der „richtigen Ernährung“ unsicher sein, erkundigen Sie sich bei Ihrem Hausarzt nach einer Ernährungsberatung. Das lohnt sich im Zweifel nicht nur für Ihre Lebergesundheit.

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