Auf die Piste, fertig, los!

Endlich ist sie da, die langersehnte Skisaison. Wer gerne Ski fährt oder Snowboard, kann es eigentlich kaum erwarten, sich auf schneebedeckten Pisten auszutoben. Ankommen und abfahren? Besser nicht. Um die weiße Pracht rundum zu genießen ist gute Vorbereitung alles.

Schneehöhen von über 80 cm, die Abfahrten geöffnet, einer ausgiebigen Skifahrt steht eigentlich nichts mehr im Wege. Doch bevor es richtig los geht gibt es allerhand zu tun. Und dann noch ganz viel zu bedenken. Damit bei Ihrem Wintersportspaß alles glatt läuft, haben wir die wichtigsten Punkte sorgsam für Sie zusammengestellt.

Ihre Checkliste:

Ausrüstung
Sind die Skier geschliffen und gewachst? Womit Sie wachsen kommt auf den Schnee an. Hält die Bindung? Besser in Bezug auf Gewicht und Verschleiß prüfen lassen.

Vor dem Start der neuen Saison immer die Skier prüfen lassen.
Vor dem Start der neuen Saison immer die Skier prüfen lassen.

Ein Skihelm sollte selbstverständlich sein. Dem Wetter angepasste Kleidung mit Rückenprotektoren ebenfalls. Die Skibrille nicht vergessen.

Skigymnastik
Wärmen Sie sich vor dem Skifahren immer erst auf! Dehnübungen, Kniebeugen  und langsames Einfahren auf einer flachen Piste helfen, den Muskeln einzuheizen, Bänder zu lockern und Gelenke zu schmieren.

Pausen
Lassen Sie sich Zeit. Fahren Sie in den ersten Tagen nicht zu lange und gönnen Sie Ihrem Körper öfter eine Pause. Er braucht die Erholung. Übrigens ereignen sich Unfälle überwiegend bei Ermüdung, am späten Nachmittag und am dritten Tag scheinbar durch Selbstüberschätzung.

Essen
Nehmen Sie’s leicht. Zu üppige Mahlzeiten unmittelbar vor und auch während dem Skifahren rauben die Energie, machen müde und folglich unvorsichtig. Greifen Sie lieber zu kleinen Snacks für zwischendurch.

Trinken
Wasser ja. Auch heißen Tee. Nie Alkohol oder Jager-Tee vor und während dem Skilaufen. Wie im Straßenverkehr ist die Unfallgefahr zu hoch und im Schadensfall heißt es dann: dumm gelaufen. Also lieber erst zum Aprés-Ski.

Zusammenstoß vermeiden
Beherzigen Sie die 10 Verhaltensregeln des internationalen Skiverbandes für Skifahrer und Snowboarder. Sie gelten neben landesspezifischen Vorschriften auch in Österreich, der Schweiz, Frankreich und Italien.

  1. Rücksicht nehmen
    Auf sich selbst und andere, damit niemand gefährdet wird.
  2. Auf Sicht fahren
    Geschwindigkeit den Wetter- und Schneeverhältnissen sowie dem eigenen Können anpassen.
  3. Fahrspur wählen
    Und bedenken: Vorweg fahrende Wintersportler haben Vorrecht.
  4. Überholen
    Nur so, dass dem anderen genug Bewegungsfreiheit bleibt.
  5.  Einfahren, Anfahren und hangaufwärts Fahren
    Vergewissern nach oben und unten, dass dies für sich und andere gefahrlos ist.
  6. Anhalten
    Nicht an engen und unübersichtlichen Stellen. Nach einem Sturz schnellstmöglich diese Stellen frei machen.
  7. Auf- und Abstieg
    Immer den Rand der Abfahrt benutzen.
  8. Zeichen beachten
    Unbedingt nach Markierungen und Signalen richten.
  9. Hilfeleistung
    Bei Unfällen ist jeder Skifahrer und Snowboarder zu helfen verpflichtet.
  10. Ausweispflicht
    Jeder Skifahrer und Snowboarder, ob Zeuge oder Beteiligter, ob verantwortlich oder nicht, muss bei einem Unfall seine Personalien angeben.

Diese Regeln sind sollten eigentlich selbstverständlich sein.

Bahn frei!

Manchmal hilft alles Rufen nichts. Wenn plötzlich ein anderer Skifahrer Ihre Spur kreuzt und Sie nicht mehr ausweichen können. Oder vor Ihnen stürzt jemand und Sie sind zu schnell zum Stoppen.

Schnell ist das Bein durch ein Sturz gebrochen.
Schnell ist das Bein durch ein Sturz gebrochen.

Das passiert immer wieder, weil einfach zu viele Menschen auf der Piste sind. Jedes Jahr ereignen sich ungezählte schadenersatzpflichtige Unfälle im Wintersport.

Prüfen Sie deshalb vor Ihrer Abreise auch Ihren Privathaftpflichtschutz. Wäre doch schade, Ihr Urlaubsgeld für einen zerrissenen Skianzug eines Fremden zu verpulvern. Oder für gebrochene Skier. Allerdings ist das immer noch günstiger als beispielsweise ein gebrochenes Bein, durch das das Opfer vielleicht langfristig gehbehindert wird.
Wer keinen Privathaftpflichtschutz hat, muss ggf. für Ärzte, Verdienstausfall und Schmerzensgeld finanziell selbst aufkommen. Er haftet oft ein Leben lang mit allem was er hat: Bares, Haus- und Grundbesitz, Gehalt und Rente, selbst mit einer späteren Erbschaft in unbegrenzter Höhe.

Berechtigte Ansprüche des Geschädigten übernimmt die Privathaftpflichtversicherung bis zur Höhe der vereinbarten Deckungssumme. Sie unterstützt den Versicherungsnehmer aber auch dabei, unberechtigte Forderungen abzuwehren und kommt im Rechtsstreit für die Prozesskosten auf.
Übrigens tummeln sich besonders junge Leute häufig auf den Pisten. Bei ihrem jugendlichen Temperament sollten gerade sie wissen, ob sie nach Ende ihrer Ausbildung noch bei den Eltern mitversichert sind. Berufsanfänger überprüfen daher besser ihren Versicherungsschutz bevor sie abfahren.

Damit Sie im Notfall keine Nachteile haben, schauen Sie doch mal hier vorbei!

Startklar

Jetzt sind Sie für die Skisaison rundum informiert. Lassen Sie sich von der weißen Winterlandschaft verzaubern und genießen Sie die klare Luft beim Sport im Freien. Es stärkt die Herz-Kreislauf-Funktion, regt das Muskel-Wachstum an und fördert den Gleichgewichtssinn. Auch Kraft, Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit nehmen zu.

Jetzt kann es los gehen: Ski heil!
Jetzt kann es los gehen: Ski heil!

Vor allem aber wirkt sich die Freude, die Skifahren langfristig ausübt, positiv auf Ihr Wohlbefinden aus. Und das ist die allergrößte Gaudi!

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