Alaaf! Helau! Olé!

Karneval, Fasching oder Fastnacht – egal wie man es nennt – es ist nicht nur in Rio der größte Partyevent des Winters. Ach was, des ganzen Jahres. Tausende tanzen durch Straßen und Lokale, Tag und Nacht. Remmidemmi rund um die Uhr. Party, Party, Partytime! Feiern ohne Ende. Das tut richtig gut, weil’s Spaß macht. Wenn nur Freund Alkohol nicht permanent dabei wäre.

Heute blau…

…und morgen blau und übermorgen wieder. Im Karneval können viele ein Lied davon singen. Zuerst hebt Alkohol die Stimmung, macht locker und lustig. Sie trinken weiter. Denn den Spruch, dass man auf einem Bein nicht stehen kann, kennt ja jeder. Wenn es auch mit beiden Beinen nicht mehr geht, ist irgendwas schief gelaufen. Die wahre Freude liegt irgendwo dazwischen.

So viel vorweg: Karneval ist prima. Er fördert den Gemeinschaftssinn und nimmt schon aus Tradition die brisanten Themen der Zeit humorvoll aufs Korn.  Ganz genau, Korn ist auch immer dabei oder etwas Ähnliches. Alkohol in allen Sorten, mit unterschiedlich hohen Umdrehungen und für jeden Geschmack. Er löst die Zunge und das Mitsingen wird leichter. Vom Singen wird der Hals schnell trocken. Und weiter geht’s mit einem großen Schluck.

Ein paar Tipps zum Umgang mit Alkohol.

Wenn man nicht auf Alkohol verzichten möchte, hilft vielleicht der eine oder andere Trick: Aus Skandinavien hört man, dass ein halber Liter Sahne, vor dem Ausgehen getrunken, für besseres Stehvermögen sorgt. Die Magenwände sind dann wie mit einem Duschvorhang ausgekleidet, der selbst scharfen Alkohol gut abperlen lässt.

Unsere heimische Alternative wäre eine gehaltvolle, fettreiche Mahlzeit als Grundlage. Aber auch eine Gemüseplatte mit gutem Olivenöl dürfte den gleichen Zweck erfüllen. So viel zum Start.

Während des fröhlichen Zechens behalten wir Oberwasser mit einem kleinen Trick. Trinken Sie zwischendurch auch mal ein Wasser. Es neutralisiert den Alkohol und verhindert, unschön schlapp zu machen. Auch alkoholfreie Schorlen oder Limonaden helfen zur Abwechslung über die Runden.

Zu guter Letzt einige Maßnahmen vor dem Schlafengehen. Eine salzige Brühe gleicht den Elektrolythaushalt wieder aus, der durch Mineralstoffmangel in Folge des Alkohols auftritt. Aus diesem Grund kommt es so häufig zu schmerzhaften Wadenkrämpfen in der Nacht. Davor kann natürlich ebenso eine Magnesium-Brausetablette schützen, einfach in einem Glas Wasser auflösen und runter damit.

Den nächsten Tag kann man dann wieder ganz geschmeidig angehen und zwar ohne dicken Kopf und Katerstimmung.

Einer geht noch

Wirklich? Bei scheinbar harmlosen Sachen wie Bier mit Cola oder Weinschorle lässt sich das nicht immer so leicht einschätzen. Besonders hinterlistig sind Mixgetränke, deren Zusammensetzung unklar ist. Ganz klar ist allerdings, dass bei hochprozentigen Drinks zusehends der Pegel steigt. Da wird aus Spaß schnell Ernst. Nicht nur wenn andere ihr Handy zücken und Fotos oder Filme von den peinlichen Ausfällen posten. Zack ist die Blamage öffentlich. Auch gesundheitlich hat so ein Vollrausch gar nichts Lustiges.

Feiern bis der Arzt kommt

Trinken, lachen, schunkeln, trinken, singen, trinken, tanzen, flirten, feiern, trinken, stopp! Wenn jeder weiß, wann Schluss sein sollte, kann gar nichts passieren. Dann lässt sich ein kleiner Schwips auch ziemlich leicht verschmerzen. Doch wenn das gesunde Maß bereits überschritten ist, sollte kein Mensch mit seiner „Karnevalseskalation“ alleine sein. Die Gefahr, beklaut zu werden oder unterwegs auf einer Parkbank einzuschlafen, ist groß. Bei den winterlichen Temperaturen kann das böse enden. Echte Freunde merken, wenn einer von ihnen gefährdet ist und begleiten ihn nach Hause, auch wenn man selber noch so schwankt. Geteiltes Leid ist halbes Leid.

O happy days!

Apropos gefährdet. Um die ausgiebigen Freuden des närrischen Rumtreibens mit seinen Freunden richtig zu genießen und schlimmere Folgen zu vermeiden, gibt es seit einigen Jahren eine erfolgreiche Kampagne für Jugendliche, die der Verband der Privaten Krankenversicherungen und somit auch die SIGNAL IDUNA unterstützt. Unter www.kenn-dein-limit.de findet jeder, der sich nicht vom Alkohol unterkriegen lassen will oder seine Freunde aufklären möchte, viel Information zum Thema. Zum Beispiel wie das mit dem Autofahren in berauschtem Zustand ist. Oder wie lange der Körper braucht, um wieder klar zu werden. Auch ein Selbst-Check hilft, seine Trinkgewohnheiten mal zu prüfen und zu erkennen, ob Gefahr am Glas ist.

Seit 2009 werden vom Verband der Privaten Krankenversicherungen jährlich 10 Millionen Euro zur Aufklärung verwendet, um vor Alkoholsucht zu schützen. Denn vorbeugen ist allemal besser als mit Koma im Krankenhaus zu landen wie es allein im Jahr 2011 über 26.000 Jugendlichen passierte. Mit der privaten Krankenversicherung der SIGNAL IDUNA ist das eben so, dass wir uns auch schon lange bevor ein Problem entsteht um unsere Mitmenschen kümmern. In etwa nach dem Motto: grabe einen Brunnen bevor du verdurstest. Womit wir wieder beim Thema wären. Trinken Sie viel, aber Alkohol in Maßen. Denn ich wünsche Ihnen einen unendlichen Spaß beim Feiern!

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Bitte beachten Sie, dass Kommentare erst nach Bearbeitung und Freischaltung veröffentlicht werden. Ihre E-Mail-Adresse wird hier nicht veröffentlicht und nur für die Kommunikation zu diesem Blog verwendet.