Achtung, Unwetter!

Herbst – für die einen heißt das Wollsocken an, aufs Sofa lümmeln, gemütliches Kamin- oder Kerzenambiente, im Lieblingsbuch schmökern und die Teeduftschwaden mit der Nase auffangen. Für die anderen ist es vor allem die Zeit der Stürme, die übers Land wüten und nicht selten ihre teuren Spuren hinterlassen.

Klar: als Versicherer ist unser erster Tipp, sich gegen die finanziellen Folgen von Sturmschäden zu versichern. Das nimmt der Sorge zumindest die existenzbedrohende Qualität.

Geld ist nicht alles

Finanziell sind Sie also schon einmal auf der sicheren Seite. Der mit viel Liebe und Mühe hergerichtete, uralte Dielenboden ist allerdings immer noch hin. Und den vertraut knarrenden Lieblingsterrassenstuhl bekommt man so auch nicht wieder. Ideelle Werte lassen sich selbst mit unseren Produkten nicht schützen. Aber mit etwas Umsicht schon.

So genießen Sie die Ruhe vor dem Sturm. Und danach.

Wichtig zu wissen: sollte etwas oder gar jemand Schaden durch mangelnde Vorsichtsmaßnahmen Ihrerseits nehmen, haften Sie. So besagt es die sogenannte Verkehrssicherungspflicht. Im Schadenfall sind Sie daher nicht nur für das Loch in Ihrem Dach, sondern auch für das Auto verantwortlich, auf dem der Sturm Ihren Dachziegel abgelegt hat.

Es lohnt sich also gleich doppelt, das eigene Hab und Gut in der Sturmsaison wind- und wetterfest zu machen. Das bedeutet konkret: Alles am Haus oder auf dem Grundstück muss Stürmen standhalten können. Was lose liegt oder hängt, muss abgenommen und sicher gelagert werden, bis der Sturm vorüber ist.

Kontrollieren Sie Ihr Haus regelmäßig vom Dach bis zum Keller auf potenzielle Schwachstellen. Fangen Sie mit Dach und Fassade an. Besitzer neuerer Häuser müssen sich dank neuer Dachziegel und Befestigungsmechanismen in der Regel keine Sorgen machen. Bei älteren Häusern kann das anders aussehen und damit gefährlich werden. Sind hier Dachziegel lose, können sie herunterfallen.

Gern vom Wind hochgenommene und schadensvoll weitergetragene Elemente sind auch
Blumenkästen, die ungesichert am Balkongeländer baumeln, unzureichend gesicherte, leichte Metallflachdächer von Carports, Garten- und Gewächshäusern sowie Sichtschutzzäune, die einfach nicht fest genug im Boden verankert wurden.

Ihr Grundstück, Ihr Baum, Ihre Verantwortung. So einfach ist das. Deshalb gehört es zu Ihren Pflichten, die Bäume auf Ihrem Grundstück von morschen Ästen zu befreien oder im Ganzen morsche oder hohle Bäume fällen zu lassen. Bevor der Sturm Ihnen diese Arbeit abnimmt.

Allen Maßnahmen zum Trotze …

Einen wütenden Sturm kann man nicht aufhalten. Tobt er sich folgeschwer an Ihrem Haus aus, sollten Sie diese Schäden schnellstmöglich ihrer Versicherung melden. Dokumentieren Sie alle Schäden mit Fotos oder bewahren Sie wenn möglich „Beweisstücke“ einfach auf. Das macht es allen Beteiligten im Zweifel leichter. Besonders leicht haben es SIGNAL IDUNA Versicherte: melden Sie Sturmschäden einfach, direkt und unkompliziert online – hier entlang.

Bleibt nur noch zu hoffen, dass sich die Herbststürme in diesem Jahr auf weiter Flur statt in Ihrem Garten austoben. In diesem Sinne: fröhliches Herbstgestöber!

1 Kommentar

  1. Ein sehr interessanter Artikel, der auf die Verantwortung der Immobilienbesitzer hinweist. Aus eigener Erfahrung weiss ich, die regelmäßige Untersuchung des Daches am besten durch einen Dachdecker durchgeführt wird, da man als Laie nicht alle Schwachstellen erkennt.
    Für Reihenhaus- oder Doppelhaushälftenbesitzer bieten sich Einsparmöglichkeiten, wenn man zusammen mit den Nachbarn einen gemeinsamem Besichtigungstermin mit dem Handwerker vereinbart.

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